Über mich

und dem Kaffeeflitzer

 

Gemeinsam mit meiner großen Schwester, meinen Eltern, sowie einigen zweibeinigen und vierbeinigen, tierischen Freunden wuchs ich ländlich im wunderschönen Lichtenwalde auf, in welchem ich auch heute noch lebe und arbeite. In meiner Familie gibt es keine Gastronomen, und doch war mir schon seit frühster Kindheit klar, dass ich einmal Köchin werden möchte. Ich glaube dieser Wunsch entstand, da ich schon immer gerne gegessen habe. Während der Grundschulzeit tanzte ich in der Funkengarde des Carnevalsclub Braunsdorf – und das bis zu Beginn meiner Lehrausbildung, spielte leidenschaftlich gerne im Theaterclub der Grundschule und ritt mit meiner Schwester auf unseren Pferden. Natürlich am liebsten um die Wette, so wie bei Bibi & Tina. Auch unser 1. Hund prägte meine Kindheit besonders und auch unsere Katzen waren immer Familienmitglieder. Das Leben im Dorf war erfüllt von vielen Freundschaften und allerhand Abenteuern, wofür ich in der heutigen Zeit wirklich dankbar bin.

Nach einem zweiwöchigen Praktikum in einem Chemnitzer Hotel stand für mich der Entschluss fest, dass ich eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau absolvieren möchte. Die Schulzeit war für mich keineswegs erfüllend und so war ich froh, als ich meinen Abschluss in der Tasche hatte und ein neues Lebenskapitel beginnen konnte. Zu jener Zeit waren die Lehrstellen knapp und hart umkämpft, weshalb ich besonders stolz (und froh!) war, dass ich eine Lehrstellen in einem guten Chemnitzer Hotel ergattert hatte. Die nächsten 3 Jahre gestalteten sich allerdings als harte Prüfung. Lehrjahre sind keine Herrenjahre -  so sagt man – und das traf auch bei mir zu. Ich stellte fest, dass mir die Arbeit als Restaurantfachfrau lange nicht so viel Spaß machte, wie ich am Anfang geglaubt hatte.

Als ich einen Gutschein für einen Hobbymixkurs geschenkt bekam, fand ich gleich Gefallen an der Arbeit. Kurz vor Ende meiner eigentlichen Abschlussprüfung im 3. Lehrjahr absolvierte ich zusätzlich die IHK Prüfung zur Barkeeperin. Obwohl sich meine Zeugnisse durchaus sehen lassen konnten, stolperte ich von einem miserablen Job in den nächsten. Ausbleibende Lohnzahlungen und schlechte Arbeitsbedingungen waren meine ständigen Begleiter. Lediglich bei meinem letzten Arbeitnehmerjob stimmte das “drum herum“. Und doch war ich mit meinem damaligen Leben unzufrieden und hatte keinen Plan für meine Zukunft.

Mein Vati bestärkte mich in die Selbstständigkeit zu starten. Obwohl ich wirklich keinen ernsthaften Plan hatte, wie mein Arbeitsleben künftig aussehen sollte, holte ich mir einen Gewerbeschein. Oh man…mit 20 ist man wirklich noch grün hinter den Ohren. Ich jobbte also künftig in Restaurants und Bar. Und schon wenige Wochen später kam mir (zum Glück) die zündende Idee.

Wie die Idee des Kaffeeflitzers geboren wurde könnt ihr hier genauer nachlesen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich heute immer noch ein großer Tierfreund bin, sehr viel Freude an meinem Kaffeeflitzer gefunden habe und auch heute das ländliche Leben und die Natur schätze. Vorbilder habe ich unter anderem z. B. in Sandra Fencl, Bodo Schäfer und Dirk Kreuter gefunden. Im Gegensatz zu meiner Schulzeit bin ich heute gerne wieder Schüler und finde Freude im ständigen Dazulernen.

Kontakt

   Antje Seypt

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